Was tun bei einer nächtlichen Panikattacke?

Da liegt man in seinem Bett und möchte schlafen, doch der Schlaf wird plötzlich unterbrochen. Mit einem Schreck, mit Herzrasen, mit Angst, mit einem Schweißausbruch und mit Atemnot wacht man auf. Nicht selten ist diese Panikattacke Nachts mit einer Angst vor dem Sterben verbunden. So plötzlich eine solche Panikattacke auftaucht, so plötzlich legt sie sich auch wieder und verschwindet.

Doch die Angst vor der nächsten Attacke bleibt.

 

So reagiert man bei einer Panikattacke

Natürlich stellen sich Betroffene immer die Frage, was kann man dagegen tun? Das A und O ist die Angst, nämlich die Angst vor dem Einschlafen und einer möglichen Attacke.

Diese Angst kann auf Dauer schlimmer sein, als die Attacke selbst. Denn mit zunehmender Dauer, kann sich dadurch eine ausgemachte Schlafstörung entwickeln. Zudem können die Ängste Überhand nehmen und sich zu einer Angststörung erwachsen. Damit es soweit nicht kommt, sollte man einer Panikattacke immer freien Lauf lassen. Wenn es dazu kommt, so sollte man nicht versuchen, diese zu unterdrücken. Denn durch das Unterdrücken, verschwinden die Ängste nicht.

Auch sollte man seine Gedanken wie vor dem Tod oder die Angst vor einem bestimmten Thema nicht unterdrücken. Beidem sollte man freien Lauf lassen, nur so wird man auf Dauer nämlich die Angst verlieren. Natürlich ist das leicht gesagt, wenn es zu einem starken Herzrasen, zu weichen Knien und anderen Symptomen kommt. Hier muss man sich aber immer wieder ins Gedächtnis rufen, man wird nicht sterben und ist gleich wieder vorbei. Manchmal hilft zur Linderung, gerade bei Atemnot ein kurzes Hinausgehen auf den Balkon, an das offene Fenster oder in den Garten und die damit verbundene frische Luft.

Auch ein Glas Wasser kann helfen, damit sich der Körper wieder beruhigt. Was hier am besten und schnellsten hilft, ist von Betroffenen zu Betroffenen unterschiedlich.

 

Panikattacke vorbeugen

Damit es überhaupt nicht zu einer Panikattacke kommt, kann man aber auch etwas tun. Dazu gehört zum Beispiel, dass man koffeinhaltige Getränke nach der Mittagszeit nicht mehr einnimmt, damit sich dieser wieder abbauen kann. Auch kann die Einnahme von Baldrian, von Weißdorn oder zum Beispiel von Herzgespannkraut hilfreich sein. Diese Mittel helfen nicht nur beim Einschlafen, sondern senken auch den Ruhepuls und wirken beruhigend.

Vor dem Schlafen gehen, sollte man aber auch keine anstrengenden Tätigkeiten mehr durchführen, sich aufregen oder vor dem Computer sitzen. Alles drei kann die Einschlafphase stören und eine Panikattacke befördern. Vielmehr kann vor dem Schlaf, neben der Einnahme der oben genannten Mittel, auch Entspannungsübungen oder Musik helfen. Kann man beim lesen entspannen, kann man vor dem schlafen gehen auch ein gutes Buch lesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.